Die Legende vom armen Kleintier man stelle sich ein niedliches Kleintier vor, wie es in seiner Höhle sitzt und auf Futter wartet, weil es zu faul ist, selbst zu suchen und zu klein und blöd zum jagen. Irgendwann verhungert es. Macht nix. Kann passieren, das Erdhörnchen weiß es fürs nächste mal.
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Huet erstrahlt in neuer Frische. Ich bin vor ein paar Minuten aufgestanden, bin aber schon l?nger wach. Ich hab irgendwie vollkommen verpeilt in meinem feinen Bettchen gelegen und Musik geh?rt (nicht ohne dabei die Texte mitzulesen und mich dabei zu ertappen wie ich teils recht schockiert ?ber die Obsz?nit?t mancher lyrischer Erg?sse war).

Auf jeden Fall bin ich jetzt gerade in diesem Moment fit wie ein Turnschuh. Kaltes Wasser wirkt also auch in einer Welt, die man als desillusioniert bezeichnen kann Wunder. Manches ?ndert sich halt nie. Gutgut!

Ich hab gestern Abend noch was vergessen. Bekannt ist ja, dass die Sumpfschnecke vor dem Menschen stirbt. Da ich gestern Abend von wem als Schnecke bezeichnet wurde (und das Mensch hatte bis jetzt fast immer recht, wenn es um sowas ging ), hab ich nun Angst. Welche Art von Schnecke bin ich? Bin ich eine Sumpfschnecke? Muss ich nun fr?h sterben? Das f?nde ich n?mlich so nicht in Ordnung. Nur weil eine Abgesandte des weiblichen Volkes meint ich sollte eine Schnecke sein...

Naja, aber damit nicht genug. Es begab sich, dass um uns ein Becha verweilte, welcher zutiefst betr?bt sein Dasein frsitete und sich deshalb eine Galone des feines Gerstensaftes nach der anderen hinter die Kiemen goss.
Auf diesem Wege zu intellektuellen H?chsleistungen angespornt, erkl?rte er uns, wie die Reihenfolge alles sterblichen in Wahrheit aussieht. Und er sagte es nicht einfach nur so, nein, er trug es uns in poetischer Art und Weise vor, verwand ein jambisches Metrum und einen wohlklingenden Kreuzreim, der nicht so ganz zu seiner lallenden Stimme passen wollte.

Auf jeden Fall erkl?rte er, dass zuerst die Sumpfschnecke stirbt (die Aufmerksamen wissen es bereits, besonders die Herren in gr?n, oh mein Gott, warum sind diese keine Sumpfschnecken?). Danach stirbt dann der Mensch. Und dann stirbt die Liebe und zuletzt die Hoffnung.

NUr frage ich mich da als irdisch anwesender Mensch, was wir mit lebendiger Liebe und Hoffnung sollen, wenn es uns dahingerafft hat und wir 4 Meter unter lustig flauschiger Erde liegen? Und was soll erst die Sumpfschnecke damit? Humhum...es ist alles ein Desaster. Der Becha s?uft und reimt so toll, doch ist er wieder hackevoll!

So siehts aus.

Und Sommer ist nur noch ein bisschen. Da sind Wolken am Himmel. Die Pfeifen haben gemerkt, dass sie nicht v?geln k?nnen und ich h?r wieder Gruftmusik. B?se, aber nicht ganz. Ich bin immernoch euphorisch!

Seid ein Obstsalat und mehret euch!
7.2.04 12:12
 


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